Wie ist die ideale Verteilung der Mahlzeiten einer Katze über den Tag?

Warum sollte man die Mahlzeiten einer Katze aufteilen?
Die Katze ist ein natürlicher Nascher. In der Wildnis jagt und verzehrt sie den ganzen Tag und die ganze Nacht über kleine Beutetiere (Mäuse, Vögel). Jedes Beutetier liefert eine geringe Energiemenge (30 bis 50 kcal), was dazu führt, dass sie 10 bis 20 Mal innerhalb von 24 Stunden frisst. Auch in der Domestikation bleibt dieses Verhalten bestehen. Durch die Reproduktion dieses Schemas durch die Aufteilung der Mahlzeiten wird Folgendes erreicht:
- Unterstützung des mentalen Wohlbefindens (Reduzierung von Langeweile, aggressivem Verhalten oder hartnäckigem Miauen);
- Optimierung der Verdauung und Sättigung;
- Begrenzung von Insulinspitzen, die für die Gewichtskontrolle günstig sind;
- Respektierung des biologischen Rhythmus.
Die Umsetzung dieser guten Praxis erfordert die Wahl eines geeigneten Futters und eine ideale Verteilung der Mahlzeiten über den Tag.
Welche Futternapf soll man wählen?
Futterautomaten: Mit Vorsicht zu verwenden
Futterautomaten können die ideale Lösung für Haushalte sein, die tagsüber nicht zu Hause sind. Sie ermöglichen es, Mahlzeiten zu portionieren, auch ohne menschliche Anwesenheit. Aber Vorsicht, sie sind nicht immer ohne Nachteile. Bei manchen Katzen kann ihre Verwendung das Fressverhalten durch übermäßige Erwartung der Ausgabe stören (die Katze sitzt stundenlang davor), durch eine Hyperreaktivität auf Geräusche (die Katze rast davon, sobald sie es hört) und durch die Entstehung von Fress- oder Verhaltens-TOCs (Frustration, Stress, Fixierung). Diese Art der Beziehung zum Futter ist weder gesund noch bereichernd. Man beobachtet manchmal mehr Angst als eine echte Beruhigung.
Spielnäpfe: Eine viel bereicherndere Alternative
Es gibt eine große Vielfalt an Spielnäpfen im Handel, mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden, die an die Fähigkeiten der Katze angepasst werden können. Bei einigen muss man Trockenfutter in einem Labyrinth rollen, bei anderen muss man das Futter mit der Pfote oder der Zunge herausfischen. Diese Vorrichtungen haben viele Vorteile, aber sie ermöglichen hauptsächlich, das natürliche Jagdverhalten der Katze zu reproduzieren, ihre mentale und physische Aktivität zu stimulieren, die Nahrungsaufnahme zu verlangsamen und Langeweile und Angst vorzubeugen. Darüber hinaus ermöglichen Spielnäpfe, verschiedene Körperteile zu beanspruchen (Pfoten, Maul, Zunge) und die Dauer einer Mahlzeit ohne Frustration zu verlängern. Und entgegen der landläufigen Meinung sind Leckmatten nicht nur Hunden vorbehalten! Sie können auch für Katzen mit Feuchtfutter (Pastete, püriertes selbst zubereitetes Futter, Gemüsepüree…) verwendet werden. Dies ermöglicht:
- die Nahrungsaufnahme zu verlangsamen;
- das Lecken zu stimulieren, was für viele Katzen beruhigend ist;
- Erbrechen aufgrund zu schneller Aufnahme zu begrenzen.
Neben der Aufrechterhaltung eines guten Fressrhythmus erfüllen diese Arten von Näpfen auch die kognitiven Bedürfnisse der Katze.
Chipgesteuerte Futternapf: Nützlich für Mehrkatzenhaushalte
Die chipgesteuerte Futternapf kann sehr interessant sein, um Feuchtfutter länger frisch zu halten (zu verhindern, dass es austrocknet oder Fliegen Eier legen) und um mehrere Katzen mit spezifischen Rationen oder Diäten (medizinische Diät, rationiert, etc.) zu versorgen. Sie ermöglicht es somit, zu kontrollieren, wer was frisst, während jede Katze einen personalisierten Zugang hat.
Aber was soll man seiner Katze geben und wie sieht die ideale Verteilung der Mahlzeiten einer Katze über den Tag aus? Die Antwort!
Ideal ist es, die tägliche Energiezufuhr in 4 bis 6 Portionen aufzuteilen, die über Tag und Nacht verteilt sind. Dies kann mit oder ohne spezifische Vorrichtung erfolgen, je nach Lebensrhythmus des Haushalts. Hier sind einige Beispiele für Verteilungen:
- 4 Mahlzeiten pro Tag: morgens, mittags, spätnachmittags, abends;
- 5 Mahlzeiten pro Tag: morgens, vormittags, früher Nachmittag, abends, vor dem Schlafengehen;
- 6 oder mehr Mahlzeiten pro Tag: 3 von Menschen verteilt, 3 selbstständig über Spielnäpfe.
Dieser Ansatz ermöglicht es, den Energiebedarf der Katze zu respektieren und gleichzeitig lange Fastenzeiten (länger als 6 Stunden) zu vermeiden, die Stress, Magenübersäuerung oder späteren übermäßigen Hunger verursachen können.
Warum sollte man Feuchtfutter in die Mahlzeiten von Katzen integrieren?
Die Katze ist von Natur aus ein kleiner Trinker. Diese Besonderheit erklärt sich aus ihrer Herkunft als Wüstenkatze: Ihre Vorfahren bezogen den Großteil ihres Wassers über ihre Beutetiere. Auch wenn sie Zugang zu einem Wassernapf hat, gleicht sie eine trockene Ernährung nicht immer durch eine ausreichende Wasseraufnahme aus. Feuchtfutter (Pastete, selbst zubereitetes Futter usw.) erhöht dann die tägliche Flüssigkeitszufuhr erheblich; beugt Harnwegserkrankungen (Zystitis, Kristalle, Steine) vor; unterstützt die Nierenfunktion, insbesondere bei älteren oder empfindlichen Katzen, und fördert eine bessere Sättigung dank eines größeren Volumens. Aus all diesen Gründen ist es empfehlenswert, mindestens eine feuchte Mahlzeit pro Tag einzubeziehen, auch für Katzen, die an Trockenfutter gewöhnt sind. Dies ist eine einfache Investition in die langfristige Gesundheitsvorsorge.