Prendre soin de lui03/11/2025

Sollte man seinen Hund zudecken?


Die Frage lautet vielmehr: Warum sollte man seinen Hund zudecken?

Der Hund ist heutzutage und seit langem ein Haustier, kein Wolf mehr. Er ist ein Mitglied unserer Familien und lebt oft in unseren Häusern. Warum sollten wir uns also einen wasserdichten Mantel für regnerische Herbstspaziergänge vorenthalten und mit einem sauberen Hund nach Hause kommen, der uns viele Stunden Putzen und Trocknen erspart?

Welpen, wie auch alternde oder rekonvaleszente Hunde, sind manchmal wenig mobil, haben einen schlechten Allgemeinzustand, ein empfindliches Immunsystem, Schwierigkeiten bei der Regulierung der Körpertemperatur oder leiden an Pathologien wie Arthrose oder Rheuma. Unter diesen Bedingungen, wenn Sie fragen: „Ist es sinnvoll, meinen Hund zuzudecken?“, lautet die Antwort ja, eine Decke wird unerlässlich, ja sogar eine Notwendigkeit in kalten und feuchten Perioden, um ihren Komfort, aber auch ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit zu gewährleisten. Dasselbe gilt für kurzhaarige Rassen oder „nackte“ Hunde.

Und dann gibt es diejenigen, die in Transportkäfigen immobilisiert sind, ihre Temperatur nicht regulieren können, und Sportler, die lange und intensive Anstrengungen durchmachen und denen man jede unnötige Energieausgabe ersparen möchte. Dasselbe gilt für Sporthunde in der Erholungs- oder Aufwärmroutine, die „muskulär warm“ gehalten werden sollen.

Wir könnten noch lange so weitermachen und die Klischees von dekorativen Mode-Mänteln für kleine Stadthunde aufbrechen, auch wenn, seien wir ehrlich, ein nützlicher Mantel noch besser ist, wenn er schön ist! Der Mantel ist nicht nur ein einfaches Accessoire und kann den konkreten Bedürfnissen vieler unserer vierbeinigen Begleiter gerecht werden. Aber vor allem muss er sich an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen, und letztendlich muss er, wie das Halsband, das Geschirr oder viele andere „Hilfsmittel“, angepasst sein, richtig verwendet, richtig eingestellt, in der richtigen Größe, sauber...


Aber wie wählt man den richtigen Mantel für seinen Hund aus?
Nun, da Sie wissen, ob Sie Ihren Hund zudecken sollten, fragen Sie sich vielleicht, welchen Mantel Sie dafür wählen sollen. Um das richtige Modell zu finden, ist der erste Schritt, sich zu fragen: Aus welchem Grund möchten Sie Ihren Begleiter zudecken? Anhand dieser grundlegenden Frage werden Sie dann leicht den passenden Mantel für Ihren Hund und das Material finden, das Sie bevorzugen sollten.
Meinen Hund warm halten? In diesem Fall ist es wie bei uns: Mehrere Schichten nützen oft nichts. Zudem wäre es kontraproduktiv, wenn der Hund danach zu eng oder eingeschnürt ist. Man sollte technische Materialien bevorzugen, die sich beispielsweise an Rettungsdecken orientieren, oder Materialien, die als „warm“ bekannt sind, wie Merinowolle, aber auch atmungsaktiv sind, auch wenn der Hund nicht „schwitzer“ wie wir. Ihn vor Regen schützen? Ihn im Freien verwenden? Ein bisschen wie unsere Windjacke. Wasserdicht? In diesem Fall darf man keine Kompromisse bei der Wasserdichtigkeit und der Qualität des Materials eingehen, denn es gibt nichts Schlimmeres als ein Fell, das Feuchtigkeit aufgenommen hat und unter einer Decke gefangen bleibt. Bevorzugen Sie ein Modell mit Kragen, um einen Eintrittspunkt zu vermeiden, und mit Öffnungen für die Leine oder das Geschirr. Je nach Jahreszeit, Wohnort oder Art der Aktivität können Sie einen gefütterten oder ungefütterten wählen. Wird mein Hund ihn in Bewegung tragen? Regelmäßig? Viele Stunden lang? Wenn ja, ist ein Schnitt vorne, insbesondere mit freien Schultern, unerlässlich, sowie ein Schnitt, der jede Reibung an Brust und Widerrist vermeidet, aber eng am Körper anliegt. Ihn in seiner Hundehütte oder Transportbox warm halten, während er schläft? Bevorzugen Sie dann ein Modell, das im Gegenteil sehr deckend und bequem ist, weiter geschnitten, damit er sich hinlegen und umdrehen kann. Fleece oder Wolle können in diesen Situationen sehr geeignet sein. Bei Pathologien, speziellen Bedürfnissen oder im Rahmen einer Behandlung können Sie auf „therapeutische“ Mäntel zurückgreifen. Keramik, Heiz-Kurzwellen oder sogar Lichttherapie, die Angebote sind vielfältig und hängen auch hier von den Bedürfnissen ab, aber oft müssen Sie diese je nach Verwendung mit dünnen, wasserdichten Mänteln unterlegen, die aber als Schutz dienen.
Wann sollte man einen anderen Ansatz in Betracht ziehen?

Welche Größe soll ich wählen, um meinen Hund zu bedecken?

Beobachten Sie zunächst die Morphologie Ihres Hundes. Hat er einen sehr langen Rücken, wie Teckel, oder einen breiten Brustkorb, typisch für Molosser? In diesen Fällen muss man sich oft an spezialisierte Marken wenden, da die meisten Standardmäntel für Hunde mit einer eher „schlanken“ Silhouette (Jagdhunde, Schäferhunde, kleine Hunde...) konzipiert sind. Oft wird man Sie auch bitten, die Rückenlänge vom Widerrist (direkt unter dem Halsband) bis zum Ansatz des Schwanzes zu messen. Gewicht und Brustumfang sind ebenfalls wesentliche Daten, um die richtige Größe zu wählen. Einige Modelle verfügen über Verstellriemen an den Hinterbeinen: Achten Sie darauf, diese nicht zu fest anzuziehen. Vermeiden Sie unelastische, zu dicke, steife oder am Schwanz positionierte Riemen, da diese den Hund behindern können. Nehmen Sie sich auch die Zeit, die technischen Details zu prüfen: Art des Verschlusses, Verstellsystem, Kragen, Riemen... All diese Elemente tragen zum Komfort und zur Funktionalität des Mantels bei. Der Mantel ist also nicht nur ein einfaches Modeaccessoire, sondern ein nützliches Werkzeug, denn ja, auch unsere Hunde können frieren! Das Wichtigste ist, ihn richtig und sinnvoll einzusetzen und den richtigen auszuwählen.

Pauline Mignot, Hundeosteopathin