Die Fütterung von zwei Monate alten Kätzchen

Kitten und ihre besondere Ernährung
Kätzchen wachsen schnell und benötigen eine angepasste Nahrung, die reich an Mineralstoffen, Proteinen und Vitaminen ist. Im Alter von zwei Monaten sind sie teilweise entwöhnt, und ihre kleinen Zähne ermöglichen es ihnen, sowohl Nassfutter als auch angepasstes Trockenfutter zu fressen, jedoch in geringen Mengen.
Es ist unerlässlich, das Futter für Kätzchen sorgfältig auszuwählen. Dieses enthält angepasste Mengen an Fett und tierischen Proteinen. Das Kätzchen benötigt Trockenfutter zur freien Verfügung und Nassfutter als Leckerbissen, aber auch, dass ihm wasserreiches und fleischreiches Futter angeboten wird und es daran gewöhnt wird, jede Art von Futter und Textur zu fressen. Zartes Trockenfutter wird von Kätzchen im Allgemeinen bevorzugt, da es leichter zu fressen ist und ihre Zähne weniger beansprucht. Es ist zu beachten, dass Trockenfutter es einfacher macht, dem Kätzchen Futter zur Verfügung zu stellen, um seine Nahrungsaufnahme in mehreren kleinen Mahlzeiten zu respektieren.
Nassfutter bleibt jedoch das bevorzugte Futter für Kätzchen: Es ist schmackhaft, leicht zu fressen und vor allem wasserreich. Nassfutter versorgt Ihre Katze auf einfache Weise mit ausreichend Flüssigkeit.
Vorsicht bei selbst zubereitetem oder menschlichem Futter: Da Ihr Kätzchen noch sehr empfindlich ist und einen hohen Nährstoffbedarf hat, kann die Zubereitung von hausgemachten Mahlzeiten leichter zu Ungleichgewichten führen (es sei denn, Ihr Tierarzt oder ein Ernährungsberater empfiehlt Ihnen auf sein Wachstum abgestimmte Rationen). Achten Sie stattdessen darauf, Produkte zu kaufen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kätzchen zugeschnitten sind.
Wie füttert man sein Kätzchen richtig?
Im Alter von zwei Monaten wird im Allgemeinen empfohlen, Trockenfutter zur freien Verfügung anzubieten, anstatt die Mahlzeiten zu rationieren. Das Kätzchen reguliert in diesem Stadium seine Nahrungsaufnahme recht gut, wenn es richtig entwöhnt wurde und keinem Futterkampf ausgesetzt war. Diese Art der Fütterung hat den Vorteil, dass sie sowohl seinen hohen Energiebedarf, der auf ein schnelles Wachstum zurückzuführen ist, als auch die geringe Kapazität seines Magens deckt, die es ihm nicht ermöglicht, große Mengen auf einmal aufzunehmen.
Darüber hinaus respektiert die Ad-libitum-Fütterung das natürliche Fressverhalten der Katze, einer streng fleischfressenden Art mit einem fragmentierten Ernährungsrhythmus, der durch mehrere kleine Mahlzeiten über 24 Stunden verteilt gekennzeichnet ist. Dieser Ansatz fördert nicht nur eine bessere Verdauung, sondern trägt auch zur Verhaltens- und emotionalen Stabilität der jungen Katze bei, indem er Frustration beim Fressen begrenzt. Um ihre Energie zu kanalisieren, ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten zu stimulieren und eine zu schnelle Nahrungsaufnahme zu vermeiden (die manchmal zu weichem Stuhl oder Durchfall führen kann), ist es besonders vorteilhaft, Futteranreicherungsvorrichtungen zu verwenden, wie zum Beispiel:
- Futterbälle (Typ Pipolino®, SlimCat®),
- Schnüffelteppiche oder Leckmatten (Snuffle Mats),
- spielerische Näpfe mit Fächern oder Hindernissen (Anti-Schling-Näpfe).
Diese Art der Futterverteilung fördert nicht nur eine langsamere und besser verteilte Nahrungsaufnahme, sondern trägt auch zum psychischen Wohlbefinden des Kätzchens bei. Es wird auf gesunde Weise beschäftigt und Langeweile oder Hyperaktivität werden begrenzt.

Futterumstellung & Verdauungsvorsorge beim Kätzchen?
Im Alter von zwei Monaten ist das Verdauungssystem des Kätzchens noch unreif und empfindlich. Jede Futterumstellung sollte daher schrittweise über 7 bis 10 Tage erfolgen, sei es bei einem Wechsel des Trockenfutters oder der Einführung eines neuen Nassfutters. Eine zu schnelle Umstellung oder ungeeignete Mengen können leicht zu weichem Stuhl oder sogar Durchfall führen, da das Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht gerät. Um diese empfindliche Phase zu unterstützen, kann es sinnvoll sein, Kuren mit Präbiotika und Probiotika durchzuführen, um die Darmflora zu stärken und funktionelle Verdauungsstörungen zu begrenzen. Diese Zusätze müssen an das junge Alter angepasst und unter tierärztlicher Aufsicht oder in Begleitung eines Tierernährungsberaters verabreicht werden.